Wieso & Warum
Hallo, wir sind die Familie Geisler und gehören seit 2008 zur OCG
(Organische Christus Generation). Nach jahrelangem Beobachten,
Hinterfragen, Herum-Vernünfteln an „dieser Organisation“ haben wir uns
ganz bewusst dort hineingestellt. Seit dieser Zeit ist aus langer
Glaubensstagnation ungeahntes Glaubenswachstum geworden – aber lest
selbst:
Unsere familiären Hintergründe sind sehr unterschiedlich. Ich (Andreas)
bin in eine Pfarrersfamilie hineingeboren worden. Dort kam mir der
Glauben als ein recht unehrliches Ding vor und ich wollte mit 16 nichts
mehr mit Gott und Kirche zu tun haben. Ich lernte aber bald Leute
kennen, die aus ihrem Glauben wirklich richtige Kraft, Zuversicht und
Hoffnung schöpften – genau das, was ich enttäuschter, junger Mensch
eigentlich doch sehr vermisste. Ich begann, zwischen Gott und Kirche zu
unterscheiden und fand schließlich in eine Gemeinde, die voller fest
glaubender Mitglieder war. Es war eine „lebendige“ Gemeinde, die vom
Wirken des Heiligen Geistes sprach und die für Erweckung in der Stadt,
in Deutschland und in der Welt betete. Dort lernte ich auch Anne
kennen.
Anne hat einen total atheistischen Hintergrund. Aus großer Sinn-
und Orientierungslosigkeit heraus hat sie dann erfahren, wie Gott
verschobene Dinge geraderückt und wie er aus einer inneren
Zerrissenheit zu innerem Frieden führt. Mit festem Glauben und
Zuversicht gingen wir das Wagnis einer Ehe ein und wollten - nun
zusammen - so richtig im Glaubensleben weiterwachsen.
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Aber wir merkten auch, wie das reale Leben eines modernen Christen von
den biblischen Maßstäben abwich, etwa im Vergleich zu den ersten
Christen. Wohlstands-Christentum, viel "Schein" und weniger "Sein" umgab
uns. Die meisten Predigten klangen zwar gut in unseren Ohren, aber
bewirkten im Alltag kaum etwas. Auch gab es um uns herum über die Jahre
Stagnation und deshalb schwindende Freude und Rückfall in noch mehr
rein menschliches, kraftloses Leben. Auch unsere Sonne schien mit der
Zeit immer mehr unterzugehen - wie auf dem Bild oben. Aber der
Sonnenuntergang bekam dann schließlich eine schöne Farbe und das
verhieß Hoffnung, Neuanfang und Aufbruch...
Wir hatten nämlich
Liederkassetten von Familie Sasek bekommen. Statt wohl arrangierter und
perfekt vertonter Lobpreislieder sprach durch diese einfachen Lieder
eine große Liebe zu Gott. Eine solch starke Berührung mit dem Vater wie
durch diese Lieder hatten wir lange nicht mehr. Wir wollten mehr von
den Sängern wissen und von ihrer Art, mit Gott zu leben. So bekamen wir
weitere CD`s und auch Bücher geschickt – alles kostenlos und ohne
irgendeine versteckte Verpflichtung. Die Liebe von Ivo Sasek und den
Leuten um ihn herum zu Gott floss weiter in seiner Liebe zu den
Menschen – das spürten wir sehr genau! Wir waren mehrmals zu
Veranstaltungen in der Schweiz oder bei Sommertourneen an einem näheren
Ort. |
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Zu der Liebe gepaart gab es eine klare, deutliche Botschaft:
Predigten, die jeden persönlich ansprachen und veranschaulichten, was die nächsten
Schritte sind und wie die göttlichen Dinge ganz praktisch im Alltag
anzuwenden sind. Kein „Wort zum Sonntag“, das am Montagmorgen
weggerutscht ist, weil es nur Theorie oder Theologie wäre.
Auch die
Geschwister, die zur OCG dazugehörten, strahlten eine ehrliche,
offenherzige Liebe aus und sprachen trotzdem Missstände deutlich an,
wie wir es von unserer Gemeinde gar nicht kannten.
Sehr beeindruckt
haben uns außerdem die Kinder, die in guter Ordnung zu ihren
Eltern und zu
anderen Erwachsenen standen und alles andere als widerspenstig, frech
oder faul waren. Bei größeren Veranstaltungen
übernahmen sie genauso wie die Erwachsenen vielfältige
Aufgaben, ohne ein genervtes Gesicht zu ziehen.
Das haben wir uns alles lange genug angesehen, jetzt wollten wir nicht nur mehr Zaungäste bleiben! --> Wir in der OCG |
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